Rupertitag

Auf einen Blick
- Datum
- Montag, 24. September 2029
- Gefeiert in
- Austria
- Art
- Christlicher Feiertag
Was ist Rupertitag?
Der Rupertitag wird am 24. September zu Ehren des heiligen Rupert von Salzburg gefeiert, dem Schutzpatron des österreichischen Bundeslandes Salzburg. Es ist ein regionaler Feiertag, der nur im Bundesland Salzburg begangen wird.
Der heilige Rupert (auch Ruprecht oder Hrodbert genannt) war ein fränkischer Bischof, der als Gründer der Stadt Salzburg und als derjenige gilt, der das Christentum in der Region im späten 7. und frühen 8. Jahrhundert etablierte. Er ist eine der wichtigsten Figuren der österreichischen Religionsgeschichte.
Der Tag wird durch den berühmten Rupertikirtag geprägt, ein traditionelles Volksfest, das die Salzburger Altstadt in eine lebhafte Feier mit Märkten, Musik, Trachten und regionalen Köstlichkeiten verwandelt.
Wann ist Rupertitag 2029?
Rupertitag ist am Montag, 24. September im Jahr 2029. Die Termine für weitere Jahre finden Sie in der Tabelle unten.
Geschichte & Ursprung
Der heilige Rupert wurde um 660 n. Chr. geboren, vermutlich in der Gegend von Worms im heutigen Deutschland. Er stammte aus einer adeligen fränkischen Familie und wurde Bischof von Worms, bevor er seine Missionstätigkeit in Bayern begann.
Um 696 n. Chr. lud Herzog Theodo II. von Bayern Rupert ein, die Region zu evangelisieren. Rupert reiste entlang der Donau und kam schließlich zu den Ruinen der antiken römischen Siedlung Juvavum. Er erkannte das strategische und spirituelle Potenzial des Ortes, baute die Stadt wieder auf und nannte sie Salzburg ("Salzfestung"), wodurch er sie zu einem Zentrum des Christentums machte.
Rupert gründete das Benediktinerkloster St. Peter (Stift St. Peter), das heute noch als eines der ältesten Klöster im deutschsprachigen Raum besteht. Er gründete auch das Stift Nonnberg für seine Nichte, die heilige Erentrudis.
Der heilige Rupert starb am Ostersonntag, etwa 718 n. Chr. Seine Reliquien wurden später am 24. September 774 in den Salzburger Dom überführt, was zu seinem Festtag wurde.
Wie wird gefeiert
Rupertikirtag: Das Highlight des Rupertitages ist der Rupertikirtag, ein traditionelles Volksfest in der Salzburger Altstadt. Es stammt aus dem Mittelalter und bietet Marktstände, traditionelles Handwerk, regionale Speisen und Unterhaltung.
Trachten: Viele Einheimische tragen während der Feierlichkeiten traditionelle österreichische Trachten, darunter Dirndl für Frauen und Lederhosen für Männer.
Gottesdienste: Im Salzburger Dom und im Stift St. Peter werden besondere Messen zu Ehren des Heiligen gehalten. Der Erzbischof führt oft eine feierliche Prozession an.
Regionale Köstlichkeiten: Festbesucher genießen traditionelle Salzburger Küche, darunter Salzburger Nockerl, Bosna-Würstchen, Bauernkrapfen und lokales Bier.
Handwerksmärkte: Kunsthandwerker zeigen traditionelles Handwerk, Holzarbeiten und handgefertigte Waren in der ganzen Altstadt.
Musik und Tanz: Traditionelle österreichische Volksmusik, Blaskapellen und Schuhplattler sind Teil der Feierlichkeiten.
Wallfahrt: Einige Gläubige pilgern zum Stift St. Peter und zum Stift Nonnberg, um den heiligen Rupert und sein Vermächtnis zu ehren.
Wo wird gefeiert
Interessante Fakten
- Der heilige Rupert gründete das Stift St. Peter um 696 n. Chr., das damit eines der ältesten Klöster im deutschsprachigen Raum ist
- Der Name Salzburg bedeutet Salzfestung und spiegelt den Salzhandel wider, den Rupert in der Region entwickelte
- Die Reliquien des heiligen Rupert wurden am 24. September 774 in den Salzburger Dom überführt, was seinen Festtag begründete
- Der Rupertikirtag geht auf das Mittelalter zurück und ist einer der ältesten Traditionsmärkte Österreichs
- Der heilige Rupert wird in der Kunst oft mit einem Salzfass dargestellt, was seine Verbindung zum Salzbergbau symbolisiert
- Das Stift Nonnberg, das Rupert für seine Nichte, die heilige Erentrudis, gründete, wurde im Film The Sound of Music gezeigt
- Der Rupertitag ist der einzige Tag, an dem das Bundesland Salzburg einen Feiertag hat, den der Rest Österreichs nicht begeht
- Der Rupertikirtag zieht jährlich über 100.000 Besucher nach Salzburg
Häufig gestellte Fragen
Wer war der heilige Rupert von Salzburg?
Der heilige Rupert (ca. 660-718 n. Chr.) war ein fränkischer Bischof, der die Stadt Salzburg gründete und das Christentum in der Region etablierte. Er baute die antike römische Siedlung Juvavum wieder auf und nannte sie Salzburg. Er gründete das Stift St. Peter und das Stift Nonnberg und ist der Schutzpatron von Salzburg und der Salzbergleute.
Ist der Rupertitag ein Feiertag?
Der Rupertitag (24. September) ist nur im österreichischen Bundesland Salzburg ein gesetzlicher Feiertag. Im Rest Österreichs und in anderen Ländern ist er kein Feiertag. Geschäfte und Schulen in Salzburg können geschlossen sein.
Was ist der Rupertikirtag?
Der Rupertikirtag ist ein traditionelles Volksfest in der Salzburger Altstadt zur Feier des Rupertitages. Es stammt aus dem Mittelalter und bietet Marktstände, traditionelles Handwerk, regionale Speisen, Musik und Volkstänze. Es ist einer der ältesten und beliebtesten Traditionsmärkte Österreichs.
Warum wird der heilige Rupert mit Salz in Verbindung gebracht?
Der heilige Rupert entwickelte den Salzbergbau in der Region, der zur Grundlage des Reichtums von Salzburg wurde und der Stadt ihren Namen gab (Salz + Burg). Er ist der Schutzpatron der Salzbergleute und wird oft mit einem Salzfass dargestellt.
Was können Besucher am Rupertitag in Salzburg erleben?
Besucher können den Rupertikirtag mit seinen Marktständen und traditionellen Speisen erleben, besondere Messen im Salzburger Dom besuchen, das Stift St. Peter (von Rupert gegründet) besichtigen, die festlich geschmückte Altstadt sehen und traditionelle Musik sowie Volkstänze genießen.
Wie wird der heilige Rupert in den Kirchen gefeiert?
Die Kirchen in Salzburg halten am Rupertitag besondere Messen und Gottesdienste ab. Die Hauptfeier findet im Salzburger Dom statt, der die Reliquien des Heiligen beherbergt. Der Erzbischof führt oft eine feierliche Prozession an, und das Stift St. Peter hält Gedenkgottesdienste ab.
Reiseinspiration
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